29.09.2014

Fahrradhersteller MIFA insolvent

Am 29.09.2014 teilt der Vorstand des mitteldeutschen Fahrradherstellers MIFA in einer Ad-Hoc-Mitteilung mit, dass ein Verlust in Höhe der Hälfte des Grundkapitals eingetreten ist (§ 92 Abs. 1 AktG). Das Eigenkapital im Halbjahresabschluss (HGB) der MIFA zum 30. Juni 2014 wird nach derzeitiger Einschätzung negativ sein. Aus diesem Grund wird der Vorstand der MIFA unverzüglich eine Hauptversammlung einberufen und ihr den Verlust in Höhe der Hälfte des Grundkapitals anzeigen.

Erst im Juli des Jahres hat sich MIFA mit den Gläubigern einer Anleihe auf einen Schuldenschnitt geeinigt. Auch wurden auf den Einstieg der indischen Hero Cycles Ltd.große Hoffnungen gesetzt. Voraussetzung für den Hero-Deal ist allerdings die erfolgreiche Sanierung des Unternehmens.

Im Nachgang zur ersten Meldung hat MIFA ebenfalls am 29.09.2014 mitgeteilt, dass ein Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt wurde. Ziel sei eine Sanierung des Unternehmens in Eigenregie.

„Es ist fraglich, ob MIFA die beabsichtigte Sanierung gelingt“, meint Rechtsanwalt Torsten Geißler von Fachanwälte Dr. Morgenstern und Kollegen. „Durch das Insolvenzverfahren dürften die Anleihegläubiger neben dem bereits erklärten Verzicht noch weitere Einbußen erfahren“, so Geißler weiter.

Ansprechpartner für betroffene Gläubiger ist Rechtanwalt Geißler.

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