21.02.2017

Dienstwagen: selbstgetragene Benzinkosten mindern den geldwerten Vorteil bei 1-%-Regelung

Bundesfinanzhof: Urteil vom 30.11.2016; Az.: VI ZR 2/15

Wenn ein Arbeitnehmer im Rahmen privater Nutzung einzelne individuelle Kosten wie Benzinkosten des dienstlichen PKW trägt, mindert dies den Wert des geldwerten Vorteils aus der Nutzungsüberlassung. Soweit der Arbeitnehmer einzelne nutzungsabhängige Kfz-Kosten übernimmt, fehlt es an einem lohnsteuerbaren Vorteil des Arbeitnehmers. Der Gesetzgeber ist davon ausgegangen, dass der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer einen Vorteil als Arbeitslohn dadurch zuwendet, dass er ihm ein Kfz zur Privatnutzung zur Verfügung stellt und alle mit dem Kfz verbundenen Kosten trägt. Daher ist der Arbeitnehmer insoweit nicht bereichert, als er Kosten aufwendet, die durch die private Nutzung des ihm überlassenen betrieblichen PKW veranlasst sind. Auch wenn der Arbeitnehmer einzelne Kosten des betrieblichen PKW selbst trägt, fehlt es an einer vorteilsbegründenden und damit lohnsteuerbaren Einnahme.

Dr. Morgenstern und Kollege
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